Soul

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Spricht das nicht schon für sich? Ich möchte meine Erfüllung nicht von Anderen abhängig machen. Und deswegen muss ich mich viel öfter daran erinnern, mich und mein Gleichgewicht zu finden – und erst wenn ich das habe kann ich schauen, wer dann noch zu meinem Leben passt.

Von der Nacht geblendet

Von der Nacht geblendet

Éblouie par la nuit à coups de lumières mortelles … J’t’ai attendu cent ans dans les rues en noir et blanc …Tu es venu en sifflant … aussi paumée qu’un navire … Si j’en ai perdu la tête, j’t’ai aimé et même pire … tu es venu en sifflant

Faut-il aimer la vie ou la regarder juste passer? … De nos nuits de fumettes, il ne reste presque rien … Que des cendres au matin.

Éblouie par la nuit à coups de lumières mortelles … Un dernier tour de piste avec la mort au bout …

J’t’ai attendu cent ans dans les rues en noir et blanc

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Geblendet von der Nacht, in tödlichen Lichtkegeln, knapp den Autos entgangen … habe ich hundert Jahre auf Dich gewartet.

… In den schwarz-weißen Straßen kamst Du pfeifend daher. Ich … bin verloren wie ein Segelschiff … Ich hab den Kopf verloren … Ich habe Dich geliebt und mehr als das, und Du bist pfeifend aufgetaucht.

Wirst Du das Leben lieben oder einfach zusehen, wie es vergeht? … Von unseren durchrauchten Nächten bleibt fast nichts übrig, außer Deiner Asche am Morgen. … Geblendet von der Nacht … habe ich hundert Jahre auf Dich gewartet.

Hörens- und fühlenswert!
Ich könnte mich darin verlieren…

“Durch deine Augen zu sehen gibt mir Ruhe, habe Vertrauen, uns fehlt keine Ausdauer.”

“Durch deine Augen zu sehen gibt mir Ruhe, habe Vertrauen, uns fehlt keine Ausdauer.”

Quelle: 5. September

Mich hat der Satz gleich gefesselt. Ich finde, es gibt viel Raum für eigene Interpretationen, denn so richtig einen konkreten Anlass gibt es für diese Worte ja nicht. Schön! Das gibt mir meist mehr als fertige Texte, bei denen man einen Hintergrund erkennen soll.

Ich bin ein Gast

Ich bin ein Gast

Featured imageBesuch zu haben schafft Distanz. Manche Leute schaffen sie durch Gästetoiletten oder -pantoffeln. Sie sagen “Du darfst hier gern sein, aber ich lass Dich nicht alles von mir benutzen, als hier – nimm doch das Gästehandtuch.” Diese Distanz muss gar nicht immer schlecht sein. Sie können auch sagen “ich freue mich, Dich hier und zu haben ich bin auf Dich vorbereitet, aber ich brauche auch meinen Raum; ich möchte nicht alles von mir geben”.

Die Gedanken die ich mir darüber machen kommen daher dass ich nebenher aufgeschnappt habe wie jemand in einer Fernsehserie darüber gesprochen hat. Ihr neuer Freund hat sich zu sehr in ihr Leben eingemischt und sie sagte sowas wie “Ich hab Dich hier als Gast in meinem Leben und meinem Haus, aber noch treffe ich die Entscheidungen für mich” – dem Sinn nach war es so etwas. Oder es war das was ich verstanden habe, aber auf Anhieb wie eine große Glühbirne fand die wieder einmal Licht in einen bisher nicht so beleuchteten Teil meiner Gedanken gebracht hat. Der Serien-Freund war natürlich entsetzt, wie sie ihn als Gast bezeichnen könne, schließlich liebe er sie. Da frage ich mich – schließt sich das denn aus?

Vielleicht brauche ich diese Distanz. Jemanden in meinem Leben zu haben ist wundervoll, aber ich will nicht eins werden. Ich möchte ich bleiben, ein Gast verhält sich auch respektvoller als jemand der sich mich schon längst angeeignet hat. Du bist Gast, erwarte nichts von mir, sondern bitte mich darum. Nimm es nicht als selbstverständlich, Du darfst Dich immer noch dafür bedanken auch wenn Du schon seit einigen Jahren mein Gast bist.

Damit würde ich mich, denke ich, wohler fühlen. Aber unser Konzept geht davon aus dass man zusamen wohnt, alles teilt, gemeinsames Konto, gemeinsame Hobbies, gemeinsame Zahnbürste? – und irgendwann der Streit wem was mehr gehört und wer mehr Anspruch hat. Klar schafft es einen Abstand wenn jeder sein Abendessen bezahlt. Aber so behält auch jeder seine eigene Autonomität.

Ich möchte mich nicht abhängig machen, jemandem etwas schulden. Entweder er gibt es mir ohne etwas dafür zu fordern oder ich möchte es nicht.

Nicht dass das jetzt falsch erscheint – ich mag Besuch und Gäste. Und ich gebe ihnen auch gern viel von mir. Und am meisten gefällt es mir, wenn ich sehe dass sie das würdigen können. Manchmal habe ich den Eindruck dass ich ein besserer Gastgeber als Gast selbst sein kann. Ich kann mich sorgen darum dass sich mein Gegenüber wohl fühlt und das was mir möglich ist dafür tun dass sein Aufenthalt schön wird. Aber wenn ich Gast bin, bin ich unsicher. Möchte nicht zu viel erwarten, möchte mich nicht falsch verhalten – die Regeln meines Gastgebers kennen und befolgen. Das macht mich unsicher und ich gewöhne mich nicht sehr schnell daran. Und das ist ok. Denn es gibt andere, die besser Gast sein können und somit suchen sich die Pärchen einfach zusammen.

Earth hour – eine Stunde ohne mit und mit ohne

Earth hour – eine Stunde ohne mit und mit ohne

Bei der Earth Hour am 28. März 2015 gingen um 20:30 Uhr wieder die Lichter aus. Überall auf der Welt setzten Menschen gemeinsam ein Zeichen für den Schutz unseres Planeten und forderten mehr Klimaschutz. (http://www.wwf.de/earth-hour-2015/)

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Auch ich hab meine Lichter aus gemacht. Und war erstaunt, wie viel Vorbereitung es bedarf. Ich war ganz klar nicht darauf eingestellt. Habe ein paar Teelichter zusammengesucht, alles in das andere Zimmer getragen.. (Denn mein Freund war im Wohnzimmer und hat „Wasser für die Elefanten“ geschaut. Ein Glück kenne ich den Film schon und habe mich nicht überreden lassen. Und nein, er war nicht am Protest interessiert.) Also musste ich meine Stunde auch noch räumlich begrenzen. Ab ins Nebenzimmer, dort habe ich mich in Ruhe auf meinen Sessel gesetzt und die Kerzen angemacht. Für die Stimmung noch ein Glas Wein und etwas zu lesen – tja, was auch sonst? Mein Alltag ist sonst sehr geprägt von Medien, von anderen Leuten, vom schnell alles können. Eine Stunde Ruhe also. Eine schöne Stunde Ruhe! Ich habe mir die Zeit genommen, mal nicht alles zu brauchen. Mal ruhen zu dürfen.

Mein einziges Problem war nur, dass ich auf Licht und Technik verzichten wollte. Da ich kein Großer Freund von Armbanduhren bin, habe ich keine und wusste nicht so recht, wann die Stunde um sein würde. Mir ist aufgefallen dass das Gefühl für Zeit ganz komisch wird, wenn die gewohnten Orientierungshilfen wegfallen. Kein Radio das einen daran erinnert dass schon halb zwölf ist, sonnig bis heiter, Stau hier, die Mittagspause naht. Input Input Input. Hör mich. Seh mich. Sei dabei und verpass bloß nichts.

Nein. Es gab nur die Stille und das, was ich beschloss zu tun.

Ich habe mich entschieden zu lesen, zu hören – auf mich, ganz tief drin – und die Pause zu genießen.

Irgendwie habe ich diesen Moment, der die Wichtigkeit von Klimaschutz hervorheben soll, sehr für mich genutzt. Vielleicht war das egoistisch, vielleicht war es aber ja genau das was es sein sollte – dass man sich besser fühlt und damit besseres tut. Am Ende gewinnen alle. Dass Verzicht nicht bedeutet, weniger zu haben

Es war also eine Stunde ohne vieles und mit vielem. Einfach mal was anderes. Ich könnte mich daran gewöhnen, es öfter mal dunkel zu machen um mein inneres Licht auf andere Dinge scheinen zu lassen.

Burning bridges (breaking hearts)

Burning bridges (breaking hearts)

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Wir überqueren Brücken und verbrennen sie hinter uns, und haben nichts vorzuweisen, außer der Ahnung, der Erinnerung an den beißenden Rauch und der Ahnung, dass unsere Augen voller Tränen standen. Tom Stoppard

Zugegeben, das Zitiat sitzt mir seit der Criminal Minds Folge, in der es zitiert wurde im Kopf.

Für mich klingt es sehr poetisch, sehr ruhig und im Gleichgewicht, und genauso traurig.

Manche Brücken sind gut um einen bestimmten Weg zu gehen. Und manche Brücken betrete ich nie. Dann wiederum gibt es eine Zeit, in der ich den Weg nicht mehr brauche und ihn lächelnd hinter mir lassen kann.

Trotzdem passiert es, dass es mich traurig macht, denn es war womöglich ein schöner Weg, oder zumindest hat er mich hin gebracht wo ich jetzt bin.

Ich bin mir nicht sicher ob die Tränen von innen kommen oder durch den Rauch der in den Augen brennt.

https://www.youtube.com/watch?v=MVKI5fsQhao (Burning Bridges, Breaking Hearts – The arcade Fire)

“I loved her. Not for the way she danced with my angels But for the way the sound of her name could silence my demons” Christopher Poindexter

“I loved her. Not for the way she danced with my angels But for the way the sound of her name could silence my demons” Christopher Poindexter

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Ich habe lange darüber nachgedacht, was ich zu diesem Post schreiben möchte. Sicher bin ich mir noch nicht, ob ich jetzt auch das richtige dazu sage.

Dieser Text hat mich traurig gemacht. Es macht mich traurig, dass sich jemand fühlt, als ob er erdrückt würde und ihn genau das daran hindert, tief Luft zu holen um neue Energie zu bekommen. Ich wünsche mir, dass mehr Leute verständnisvoll mit emotionalen Schwierigkeiten umgehen und einfühlsamer sind. Denn niemand hat sich sein Schicksal ausgesucht und hin und wieder brauchen wir alle jemanden der uns wieder auf hilft. Der mit uns für einen Moment die Last teilt und uns sagt dass es nicht für immer so bleiben muss. Und ich wünsche mir auch, dass diese Leute, die viel geben und dabei immer daran denken müssen, sich selbst nicht zu vergessen, wertgeschätzt werden.

Ich bin mir fast sicher dass das schon oft gesagt wurde. Trotzdem ist es mir ein inneres Bedürfnis es loszuwerden, weil ich es mir aus tiefstem Herzen wünsche.

Kein Weichei

Kein Weichei

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Wenn man die Sache so sieht, ist das irgendwie ziemlich richtig. Ich bin kein Chemiker oder so. Der könnte da bestimmt viel dazu sagen und erkären – aber das brauche ich gar nicht. Es ist eine schöne Metapher die sagt, dass die gleiche Tatsache nicht immer gleich ausgehen muss. Obwohl weder Ei noch Kartoffel eine Wahl haben, denn das Wasser ist kochend heiß.

Manchmal, wenn ich mal wieder in kochendes Wasser gerate, wäre es vielleicht gut mir zu überlegen ob ich lieber eine Kartoffel oder ein Ei sein möchte.

♥ Friday wisdom #10

♥ Friday wisdom #10

Spricht mir aus dem Herzen!! ♥

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zusichselbst

„Wer zu sich selbst finden will,
darf andere nicht nach dem Weg fragen.“
Paul Watzlawick
Das Zitat hat was, oder?
Meine wichtigsten Wegweiser sind meine innere Stimme und mein Hausverstand. Und Blogs. Und Bücher. Und meine Familie & Freunde. 🙂
Was hilft dir auf deinem Weg?
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
ॐ Elisa 

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(solltest Du zumindest)

(solltest Du zumindest)

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Viel zu reden und nichts zu tun ist doch schon zur Gewohnheit geworden. Und keiner findet es schlimm, schließlich machen es alle so. Setzen egoistische Prioritäten und schießen übers Ziel hinaus.

Ich möchte ankommen. Ich möchte im Gleichgewicht ankommen, zufrieden sein, mein Ändern leben.

Jeden Tag Schritt für Schritt  Unwichtiges durch Wichtigeres ersetzen und meine Gelassenheit in den kleinen Dingen finden.